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Au­tor Münk­ler: „Ty­ran­nei, Krieg, Pesti­lenz, Hun­gers­not“

SPIEGEL-Ge­spräch

„Mordlust und Glaubens­furor“

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler zieht aus dem Dreißigjährigen Krieg Lehren für den Umgang mit heutigen Kriegen – und erklärt, warum zu viel Moral schade.

Münk­ler, 66, lehrt Po­li­ti­sche Theo­rie und Ide­en­ge­schich­te an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät in Ber­lin. Be­kannt wur­de er durch sei­ne For­schun­gen zum flo­ren­ti­ni­schen Macht­stra­te­gen Nic­colò Ma­chia­vel­li. Die­ser Tage ist von ihm eine gro­ße Stu­die über den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg er­schie­nen, in dem Pro­tes­tan­ten und Ka­tho­li­ken zwi­schen 1618 und 1648 er­bit­tert um die Re­li­gi­ons­herr­schaft in Deutsch­land kämpf­ten(*).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2017.