Das Schweige­bündnis

Sicherheit Drei Wochen nach dem Terroranschlag in Berlin ist die Frage nach der politischen Verantwortung für die Behördenpannen völlig offen. Union und SPD wollen sich im Superwahljahr 2017 nicht gegenseitig belasten, deshalb stockt die Aufklärung.

Kanzlerin Merkel JOHN MACDOUGALL / AFP / GETTY IMAGES

Plötz­lich ging al­les ganz rei­bungs­los, völ­lig ohne Ärger. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag fuhr Tho­mas de Mai­ziè­re an der Pfor­te des Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums am Ber­li­ner Gen­dar­men­markt vor. Der In­nen­mi­nis­ter hat­te sei­ne Staats­se­kre­tä­rin Emi­ly Ha­ber da­bei, ei­nen di­cken Pa­cken Un­ter­la­gen und den fes­ten Wil­len, den Streit mit der SPD um schär­fe­re Si­cher­heits­ge­set­ze bei­zu­le­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.