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Wirt­schaft

Air Ber­lin

Gewerkschaft will mehr Mitsprache

Bei der Fluglinie kämpfen zwei Arbeitnehmervertretungen um Einfluss.

Die ge­plan­te Ver­mie­tung von rund drei Dut­zend Air-Ber­lin-Jets an den Bil­lig­flie­ger Eu­ro­wings und eine wei­te­re Toch­ter der Luft­han­sa könn­te sich schwie­ri­ger ge­stal­ten als er­war­tet. Ver­tre­ter der Ka­bi­nen­ge­werk­schaft UFO po­chen auf Mit­spra­che­rech­te bei der Um­set­zung und wol­len not­falls so­gar ju­ris­ti­sche Schrit­te er­grei­fen. Bei Deutsch­lands zweit­größ­ter Air­line wird das Bord­per­so­nal tra­di­tio­nell von der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di or­ga­ni­siert, die in der Ver­gan­gen­heit di­ver­se Ver­ein­ba­run­gen ab­ge­schlos­sen hat. Ver­su­che der UFO, eben­falls als Ta­rif­part­ner an­er­kannt zu wer­den, schei­ter­ten bis­lang. Das soll sich nun än­dern. In ih­rer neu­es­ten Mit­tei­lung an alle UFO-Mit­glie­der un­ter den Air-Ber­lin-Flug­be­glei­tern ver­spricht der UFO-Vor­stand, Ge­sprä­che mit dem neu­en Air-Ber­lin-Chef Tho­mas Win­kel­mann auf­zu­neh­men, Ar­beits­platz­ga­ran­ti­en aus­zu­han­deln und ei­nen „Zu­kunfts­plan“ für die wei­te­re Ent­wick­lung des ge­mein­sa­men Flug­be­triebs zu er­ar­bei­ten. Soll­te die Air-Ber­lin-Füh­rung sich wei­gern, die UFO-Funk­tio­nä­re an­zu­hö­ren, will die Ge­werk­schaft sie per Ge­richts­be­schluss zu Ge­sprä­chen oder Ver­hand­lun­gen zwin­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2017.