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Bun­des­prä­si­dent

Operation Breilibü

Nach dem Verzicht Joachim Gaucks auf eine zweite Amtszeit suchen die Parteien einen Nachfolger. SPD-Chef Sigmar Gabriel lotet die Chancen für einen rot-rot-grünen Kandidaten aus – und für das Ende der Großen Koalition.

Bundespräsident Gauck DOMINIK BUTZMANN / LAIF

Sie hat sich wirk­lich Mühe ge­ge­ben. Wenn An­ge­la Mer­kel will, kann sie sehr char­mant sein, und bei Joa­chim Gauck ließ die Kanz­le­rin nichts un­ver­sucht. Sie lob­te ihn in In­ter­views, sie schmei­chel­te ihm in pri­va­ten Ge­sprä­chen. Am Ende nutz­te al­les nichts. Am Sonn­tag­abend er­reich­te Mer­kel der An­ruf, den sie un­be­dingt ver­hin­dern woll­te: Der Prä­si­dent er­öff­ne­te ihr, dass er nicht für eine zwei­te Amts­zeit kan­di­die­ren wer­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 24/2016.