Das Ende des Wirgefühls

Fußball Bei der Europameisterschaft in Frankreich kämpft die deutsche Nationalmannschaft auch um die verlorene Ehre des DFB.
Von Rafael Buschmann und Alexander Osang

Na­tio­nal­spie­ler im Trai­nings­la­ger in As­co­na

As­co­na schläft in der Mit­tags­son­ne, der Lago Mag­gio­re liegt still, die Men­schen auf den Bür­ger­stei­gen be­we­gen sich lang­sam, die meis­ten sind alt, und es ist warm. Oli­ver Bier­hoff, der auch in grau­en Turn­ho­sen gut an­ge­zo­gen wirkt, sitzt auf der Ter­ras­se ei­nes Fünf­ster­ne­ho­tels und be­spricht mit dem Kell­ner ir­gend­et­was auf Ita­lie­nisch. Der Kell­ner lä­chelt, deu­tet eine Ver­beu­gung an. Bier­hoff fährt in sei­ner kur­zen Rede über die Zu­kunft des deut­schen Fuß­balls fort. Er spricht über sei­ne Aus­flü­ge zu McLa­ren, GM, nach Palo Alto, zu Goog­le, zu den San Fran­cis­co 49ers. Sie hät­ten SAP ins Boot ge­holt, sagt er. Big Data. Ihn in­ter­es­sie­ren die gro­ßen Fra­gen. Zum Bei­spiel: »Wo­hin ent­wi­ckelt sich der Mensch?«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 23/2016.