Nicht zu fassen

Kriminalität Alle drei Minuten wird in Deutschland in eine Wohnung eingebrochen. Die Täter sind oft Mitglieder osteuropäischer Banden, arme Teufel – oder einfach Bekannte. Der Staat scheint machtlos.

DANIEL STOLLE / DER SPIEGEL

Als die gu­ten Bür­ger im Oder­bruch die Schnau­ze voll hat­ten, leg­ten sie Tier­fal­len in ihre Gär­ten. Man­che häng­ten Wa­cker­stei­ne an ei­nem Seil über ihre Tü­ren, an­de­re setz­ten die Klin­ken un­ter Strom. Im ho­hen Gras ver­steck­ten sie Eg­gen, die Spit­zen nach oben, zwi­schen Bäu­men spann­ten sie Schnü­re mit Knall­pa­tro­nen, an die Scheu­nen­dä­cher schraub­ten sie Schein­wer­fer. Nachts ist nun weit­hin al­les er­leuch­tet, und fast je­der hat zu Hau­se min­des­tens ei­nen Knüp­pel griff­be­reit. »Es wär so ein schö­nes Le­ben hier«, sagt Bernd Mus­all, »man weiß nur nicht, wenn man abends ins Bett geht, ob mor­gens noch al­les da ist.«

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