Sommer, Sonne, Schwarzgeld

WM 2006 Seit Jahren stehen die Deutschen im Verdacht, ihre Fußball-WM gekauft zu haben. Nun kommt heraus: Der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus füllte ihnen eine schwarze Kasse mit über zehn Millionen Schweizer Franken.

WM-Ma­cher Be­cken­bau­er, Niers­bach im Juli: »Ab­so­lut rei­nes Ge­wis­sen«

Im Juni fand Wolf­gang Niers­bach, dass er lan­ge ge­nug den Mund ge­hal­ten hat­te. Die Zeit war reif für ein Wort an die Na­ti­on. Ein Wort über das Gute und das Böse im Fuß­ball. Ge­ra­de hat­te das Böse, Fifa-Chef Sepp Blat­ter, sei­nen Ab­gang an­ge­kün­digt. Der gute Herr Niers­bach, den es 2012 an die DFB-Spit­ze hoch­ge­wir­belt hat­te, wie das manch­mal so pas­siert mit ei­nem Blatt im Wind, konn­te sich nun ge­fahr­los vor­wa­gen. Er schrieb ei­nen of­fe­nen Brief an die Fuß­ball­ver­ei­ne im Land. Und Niers­bach sag­te, was Niers­bach meist sagt: das, was alle hö­ren wol­len.

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